Wilhelm Hauers

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Wilhelm Hauers (* 1836; † 1905) war Architekt und Mitglied der Architektengemeinschaft, die das Hamburger Rathaus erbaut haben.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

  • Studium am Polytechnikum in Hannover bei Hase, der seine Vorliebe für die Neugotik und die Verwendung von Backstein prägte.
  • Bauführer an der neogotischen Christuskirche in Hannover. Seit 1866 wohl der bedeutendste Vertreter dieser sogenannten "Hannoverschen Schule" in Hamburg.
  • Vorübergehende Zusammenarbeit mit dem Architekten Wilhelm Hüser.
  • Einer der herausragenden Vertreter des Rathausbaumeisterbundes; theoretischer Kopf der Gruppe; Entwurf des Ratskellers.
  • 1889 ff. Mitglied der Bürgerschaft; dort in 34 Ausschüssen tätig.

Martin Haller, ein anderer Rathausbaumeister, schrieb über ihn: " ... Hauers war unbestritten unter uns der geistig Begabteste. Sein scharfer Verstand überwog seine keineswegs unbedeutene künstlerische Begabung ... Hauers bildete sozusagen, das Salz unseres Bundes."

Werkauswahl

1870 - Villa Dr. Groth, Mittelweg 13 (deutsche Renaissance)

1875 - Kaiserkaispeicher (Kaispeicher A, Speicher kiregszerstört, Zeitballturm 1963 gesprengt);

1877/80 - Colonnaden 3-13, Etagenhäuser

1879/80 - Haus Schemann/Colonnaden 5 (frz. Renaissance)

1880/82 - St. Johannes in Harvestehude

1880 ff. - Mitglied des Rathausbaumeister-Bundes

1881 - Haus Wentzel, Rondeel (romanischer Stil)

1884/87 - monumentale Portale der Straßenbrücke über die Norderelbe (1957 abgebrochen für die Brückenerweiterung)

1899/1900 - Alsterpavillon


Quelle: Kulturbehörde Hamburg im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre Hamburger Rathaus 1897 bis 1997" [1]. Für den Text verantwortlich Dr. David Klemm

siehe auch

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Weblinks

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