Vorlage:Artikel des Monats Februar 2010

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Laeiszhof
Laeiszhof

Der Laeiszhof (wird: "Leißhof" ausgesprochen), Trostbrücke 1 wurde in den Jahren 1897 und 1898 im Auftrag der Firma Ferdinand Laeisz erbaut. Das Unternehmen war bereits zu der Zeit überaus aktiv im Reederei-Geschäft, Im- und Export sowie im Versicherungswesen.

Das ganz in Backstein errichtete Kontorhaus ist sehr malerisch gelegen am Nikolaifleet, zur Straße Trostbrücke hin befinden sich in respektabler Höhe Statuen von Kaiser Wilhelm I., Fürst von Bismarck, Albrecht von Roon und Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke.

Im Gebäude befindet sich ein Paternoster.

[Bearbeiten] Trivia

Pudel auf dem Laeiszhof
Pudel auf dem Laeiszhof

In der Mitte des Gebäudes, ganz oben auf dem Erker, befindet sich die Skulptur eines Pudels, mit der es folgende Bewandtnis hat :

Die Ehefrau des Reeders Carl Laeisz trug den Spitznamen Pudel, und zwar offenbar wegen einer besonders auffälligen Haartracht.
Ihr Ehemann benannte aus diesem Grunde auch all seine Schiffs-Neubauten mit Namen, die den Anfangsbuchstaben P hatten - so z. B. Pamir und Passat, als die beiden bekannteren, oder auch exotischere Namen wie Pergamon, Palmyra u. dgl. mehr ...
Die Flotte der Reederei (damals ausschließlich aus Großseglern bestehend) trug daher auch den Namen Flying-P-Line.

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] WebLinks

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