Volksbank Arena
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Die Volksbank Arena wird erster Baustein des Sportparks Hamburg. Auftaktprojekt des Sportparks im Altonaer Volkspark ist der Bau einer Eis- und Ballsportarena – der Volksbank Arena. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust stellte am 20. Dezember 2006 gemeinsam mit Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Alexander Otto Sportstiftung, und Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig die Architektenentwürfe für die Arena vor.
Bürgermeister Ole von Beust sagt: „Ich freue mich, dass die Arena allen funktionalen Erfordernissen einer modernen Trainingsstätte für Sportarten auf dem Eis und für die Ballspiele gerecht wird. Sie wird gemeinsam mit der angrenzenden Color Line Arena ein städtebauliches Gesamtensemble bilden und dem künftigen Sportpark eine erste Gestalt geben. Ein besonderes Highlight in der Architektur ist die beleuchtbare Außenhaut.“
Senatorin Alexandra Dinges-Dierig ergänzt: „Die Arena wird ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Fortentwicklung der Sportstadt Hamburg. Nach der kürzlich eingeweihten Leichtathletikhalle in Alsterdorf und dem gerade fertig gestellten ersten Ausbauabschnitt des Olympiastützpunkts Hamburg / Schleswig-Holstein dokumentiert sie erneut bestens unsere Politik der Förderung von Spitzen- und Breitensport.“
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[Bearbeiten] Die Arena
Die Volksbank Arena entsteht nördlich der Color Line Arena auf dem jetzigen Parkplatz "Grau". Die rund 7.000 Quadratmeter große Volksbank Arena wird eine Eis- und eine Ballsportfläche sowie mehrere dazwischen linear angeordnete, zweigeschossige Nebenflächen umfassen. Eine zentrale Zugangsachse zur Color Line Arena wird höhengleich auf den Dachflächen der Nebenräume gestaltet. Vom Parkplatzniveau eröffnet sich diese Ebene über eine großzügige Treppenanlage, die die Eingangssituation zur Color Line Arena darstellt.
Somit entsteht eine städtebauliche und funktionale Anbindung beider Arenen. Die Dachflächen werden als fünfte Fassade ausgebildet und bei Dunkelheit bunt erleuchtet. Der Besucherzugang erfolgt über die Flächen des Parkplatzes "Grau". Alexander Otto: "Als sportbegeisterter Mensch finde ich den Gedanken des Ersten Bürgermeisters reizvoll, einen Masterplan für den Volkspark zu entwickeln und so der Stadt einen neuen sportpolitischen Impuls zu geben. In der Volksbank Arena sehe ich ein Starterprojekt, von dem der Breiten-, Amateur- und Profisport intensiv profitieren wird. Für die Sportstadt Hamburg bedeutet die neue Arena einen wichtigen Schritt Richtung Olympia."
[Bearbeiten] Das Nutzungskonzept
Das Nutzungskonzept sieht Einrichtungen für den Breiten-, Amateur- und Profisport sowie Sport affine Nutzungen vor. Die Hamburg Freezers und der HSV Handball werden in der Volksbank Arena trainieren und mit ihren Geschäftsstellen einziehen. Damit finden neben dem HSV in der HSH-Nordbank-Arena auch diese beiden populären Hamburger Proficlubs ihre Heimat im Volkspark in unmittelbarer Nähe zu ihrer Wettkampfstätte.
Die rund 2700 Quadratmeter große Eissportfläche ermöglicht öffentliches Eislaufen, Eishockey, Eiskunstlauf und Eistanz, Short Track, Eisschießen und Curling. Eine fest installierte Tribüne bietet Platz für 300 Zuschauer. Für das öffentliche Eislaufen wird es in der Arena einen Schlittschuhverleih sowie eine Gastronomieeinrichtung geben. 450 Besucher können auf der Eisfläche zeitgleich Eislaufen – nach jetziger Planung sogar ganzjährig. Eine solche Eisattraktion ist einzigartig in Norddeutschland und zeichnet Hamburg als Sportstadt aus.
Die zirka 1200 Quadratmeter große Ballsportfläche bietet Trainingsmöglichkeiten für Handball, Volleyball, Basketball, Hallenfußball und Badminton.
Zusammen mit der Volksbank Arena kann die Color Line Arena daher beim Wettbewerb um Spitzenveranstaltungen künftig auch mit hervorragenden Trainingsanlagen punkten. Die neue Volksbank Arena schafft aber nicht nur zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für Vereine und Profimannschaften, sondern auch mehr Eislaufzeiten für die Bevölkerung.
[Bearbeiten] Die Kosten
Dieses für die Sportstadt Hamburg wichtige Projekt macht der Unternehmer Alexander Otto möglich. Dafür stellt er bis zu 10 Millionen Euro für Planung, Bau und Betrieb zur Verfügung. Bauherr für die Arena ist die gemeinnützige „Alexander Otto Sportstiftung“. Otto hat sein finanzielles Engagement um eine Million erhöht, um der Arena noch mehr Qualität zu geben. So werden die Trainingsstätten für eine Vielzahl von Sportarten den Olympiaanforderungen gerecht und noch großzügiger geschnitten, die Arena wird über besonders behindertengerechte Zuwege verfügen, eine noch höhere Bauqualität macht das öffentliche Eislaufen zum Event.
Die reinen Baukosten für die Arena werden rund neun Millionen Euro betragen, von denen Alexander Otto sieben Millionen trägt. Darüber hinaus übernimmt Otto die Planungskosten in Höhe von rund einer Million Euro und sichert laufende Betriebskosten in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro. Die Freie und Hansestadt Hamburg stellt das Grundstück der Stiftung im Rahmen eines Erbbaurechts kostenlos zur Verfügung und beteiligt sich mit einem Investitionskostenzuschuss in Höhe von zwei Millionen Euro an den Baukosten. Diese Mittel werden aus dem Sonderinvestitionsprogramm Hamburg 2010 bereitgestellt. Daneben stellt die Freie und Hansestadt Hamburg die Erschließung der neuen Arena sicher und übernimmt die Sanierung der Bodenfläche.
[Bearbeiten] Die Stiftung
In der "Alexander Otto Sportstiftung" arbeiten neben dem Stifter Sportexperten und Wirtschaftsvertreter - unter anderem Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig, Sportstaatsrat Andreas Ernst, HSB-Präsident Günter Ploß, HSV-Vorstand Bernd Hoffmann, Freezers-Vorstand Dr. Andreas Mattner und Volksbank-Chef Dr. Reiner Brüggestrat - und bündeln ihre Fachkenntnis für die Sportstadt Hamburg. Ziel der Sportstiftung ist es, den Sport in Hamburg langfristig zu fördern, insbesondere den Jugendsport.
[Bearbeiten] Richtfest
Im Beisein von Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko, Altonas Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose und Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Alexander Otto Sportstiftung und viel Sportprominenz feiert die neue Volksbank Arena am Mittwoch, dem 4. Juni 2008 um 11 Uhr auf Parkplatz "Grau" am Hellgrundweg vor der Color Line Arena Richtfest.
Quelle:
Freie und Hansestadt Hamburg, Pressestelle des Senats, 20. Dezember 2006/pr20

