Ursula Querner

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Ursula Querner (geb. 10. Mai 1921 in Dresden; gest. 23. Juni 1969 in Hamburg), Bildhauerin.

Ursula Querners Familie zog nach Hamburg, als sie 16 Jahre alt war. Vom Schulhof der Mädchenschule am Lerchenfeld beobachtete sie oft die Studenten der benachbarten Landeskunstschule. Sie wusste schon sehr früh, daß sie Bilhauerin werden wollte.

Ursula Querner begann in den Nachkriegsjahren ihr Kunststudium, das sie durch Halbtagsjobs finanzieren mußte. Ihre ersten Arbeiten waren Kruzifixe für Kirchen im Hamburger Umland. 1948 legte sie in Lübeck ihre Meisterprüfung als Holzbildhauerin ab. Von 1946 bis 1949 studierte sie an der Landeskunstschule in Hamburg bei Edwin Scharff. 1950 richtet sie sich ein Atelier in Hamburg ein. 1952 erhielt sie das Stipendium des Lichtwark-Preises in Hamburg. 1953 heiratete sie den Maler Claus Wallner. 1959 Rompreis und Aufenthalt in der Villa Massimo. 1961 richtete sie zusammen mit ihrem Mann ein Sommeratelier auf Ponza, einer kleinen italienischen Felseninsel, ein. 1964 erhielt sie den Edwin-Scharff-Preis.

Werke von ihr befinden sich in den Kunsthallen von Rostock und Hamburg. Plastiken von ihr stehen auf öffentlichen Hamburger Plätzen, an Schulen, Kirchen und sonstigen Gebäuden.

Ursula Querner hatte mit ihrem Mann zwei Kinder. Am 23. Juni 1969 starb sie an Krebs.

Werke von Ursula Querner in und um Hamburg

siehe auch

Persönliche Werkzeuge