Schleidenhof

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Schleidenhof 1906
Schleidenhof 1906
Schleidenhof 2009, Ecke Schleidenstraße und Lohkoppelstraße
Schleidenhof 2009, Ecke Schleidenstraße und Lohkoppelstraße
Schleidenhof 2009, Ecke Schleidenstraße und Brucknerstraße
Schleidenhof 2009, Ecke Schleidenstraße und Brucknerstraße

Der Schleidenhof ist ein denkmalgeschützter Wohnkomplex mit Vorgartenbereich. Er liegt zwischen Schleidenstraße, Lohkoppelstraße, Brucknerstraße und Ortrudstraße im Stadtteil Barmbek-Süd. Der Schleidenhof ist ein Beispiel für den fortschrittlichen Arbeiterwohnungsbau vor dem ersten Weltkrieg und entspricht dem Typus der so genannten "Hamburger Burg". Die Putzfassaden der oberen Stockwerke mit Gliederungen in rotem Backstein sind an die Architektur von Stifts- und Wohlfahrtsbauten der damaligen Zeit angelehnt.

Geschichte

Der Schleidenhof wurde 1905 bis 1906 im Rahmen des Verstädterungsprozesses von Barmbek vom Konsum- Bau- und Sparverein "Produktion" errichtet. In dem Gebäudekomplex befanden sich neben den Wohnungen auch Läden der "Produktion" und eine Gaststätte, die vor 1933 bei der SPD-organisierten Arbeiterschaft sehr beliebt war. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das ausgebrannte Gebäude 1949 bis 1950 wiederhergestellt. Ende der Achtzigerjahre Privatisierung. Im Jahre 2008 wurde das Ensemble unter Nummer 1649 in die Denkmalliste der Stadt Hamburg aufgenommen.

amtliche Daten

  • Flurstück: 2728 im Bezirk: Hamburg-Nord, Wohnungsgrundbuch Blatt 13031-13348
  • Addresse: Schleidenstraße 2-6, Brucknerstraße 27-35, Ortrudstraße 37 und 39, Lohkoppelstraße 46-54
  • Eigentümer: privat

Bild:schleidenhof-schema.jpg

Quelle

  • Auszug aus der Denkmalliste der Kulturbehörde
  • Geschichtswerkstatt Barmbek
  • Architekturführer Hamburg
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