Scharhörn
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Scharhörn ist eine 20 ha große Düneninsel in der Elbmündung, die zu Hamburg gehört. Sie liegt in der Deutschen Bucht im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer etwa 15 km nordwestlich vom Festland bei Cuxhaven und 4 km von der Insel Neuwerk entfernt. Die Insel ist unbewohnt. Sie gehört zusammen mit der Insel Nigehörn zu einer großen Sandbank, die als Vogelschutzgebiet für Seevögel genutzt wird. Die Naturschutzreservate werden vom Verein Jordsand betreut. Auf Scharhörn und auf der unbewohnten Sandinsel Nigehörn brüten neben Hunderten von Möwen auch extrem gefährdete Vogelarten wie die Brandseeschwalbe, Zwergseeschwalbe und der Seeregenpfeifer.
Die Insel Scharhörn ist Namensgeberin für den Scharhörner Weg in Finkenwerder und das Museums-Dampfschiff Schaarhörn.
Geschichte
- 1926 Erste Naturschutzmaßnahmen (Sandfangzäune und Anpflanzungen) zur Sicherung der Dünenplate Scharhörn (initiiert durch das Bemühen des Insellehrers Gechter).
- 1. Dezember 1939 Verordnung über das NSG Vogelfreistätte Scharhörn (betreut vom Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel e.V.).
- 26. September 1967 Verordnung über das NSG Scharhörn.
- 18. Oktober 1994 Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Prof. Dr. Klaus Töpfer besucht die Insel Scharhörn.
- Oktober 1996 Auf Scharhörn wird eine neue Vogelwärterhütte eingerichtet. Die neue Unterbringung wird auf Lärchenpfählen gegründet. Die sechs Wohn-Container-Elemente werden von einem Hubschrauber nach Scharhörn eingeflogen.

