Nikolaifleet

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In dem 1916 als Nikolaifleet bezeichneten Unterlauf der Alster begann 1188 die Entwicklung des jetzigen Hamburger Hafens.

Das Nikolaifleet war eines der schiffbaren Fleete, der Verbindungen der Alster zur Elbe.

Das Nikolaifleet ist jedoch seit dem Hamburger Brand und der danach vorgenommenen städtebaulichen Veränderungen nur noch von der Elbe her über den Zollkanal bis zur Trostbrücke schiffbar und der Tide ausgesetzt. Als Gewässer steht es zwar mit dem Alsterfleet über das Mönkedammfleet noch in Verbindung und damit auch zur Alster. Die Verbindung ist in Höhe der Straße Großer Burstah vom Gebäude der Hamburger Sparkasse überbaut und vergittert.


Heute liegt zwischen Holzbrücke und Hoher Brücke der letzte erhaltene Fleetabschnitt mit der typisch alt-hamburgischen Bebauung. Die schmalen, hohen Fleetfronten der alten Außendeichshäuser an der Deichstraße stehen denen von vier Speichern am Cremon gegenüber. Von der übrigen historischen Fleetbebauung sind nur noch die Fundamente weitgehend erhalten. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier auf dem Wasserweg Waren in die Speicher verladen.

Das Nikolaifleet wird überbrückt von der Trostbrücke, der Nikolaibrücke (im Zuge der Ost-Westachse), der Reimersbrücke, der Holzbrücke und der Hohen Brücke

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