Laeiszhalle
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Die Laeiszhalle, auch bekannt als Musikhalle Hamburg, zählt mit jährlich 400.000 Besuchern zu den großen Kultureinrichtungen Hamburgs. Seit dem 1. Januar 2005 trägt sie wieder den Namen der Stifter. Am 4. Juni 1908 wurde die Laeiszhalle der Hansestadt übergeben - am Hochzeitstag der Eltern des Hamburger Reeders Carl Laeisz, der mit seiner Ehefrau Sophie Christine testamentarisch verfügt hatte, dass die Firma F. Laeisz den Betrag von 1.200.000 Mark stiftet und damit den Bau des Hauses ermöglicht. Seither hat das neobarocke Gebäude von Martin Haller und Emil Meerwein Musikgeschichte geschrieben. Von Strauss, Prokofieff und Strawinsky bis hin zu Maria Callas, Nigel Kennedy und Alfred Brendel schlug die Atmosphäre des Hauses Künstler aus aller Welt in ihren Bann.
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[Bearbeiten] Ausstattung
Die Laeiszhalle hat verschiedene Räumlichkeiten:
Der Großer Saal ist der bekannteste Raum der Laeiszhalle. Hier treten die Künstler vor bis zu 2039 Zuschauern auf. Der Große Saal beherbergt auch eine klanglich interessante Orgel von Rudolf von Beckerath.
Mit 639 Plätzen ist der kleine Saal für Konzerte mit kleiner Besetzung gedacht.
Das Studio E ist ist hauptsächlich ein Probenraum für Orchester und Solisten. Auch werden hier kleine Konzerte veranstaltet. Es bietet ca. 150 Personen Platz.
Das Brahms-Foyer liegt über dem Eingang und beherbergt die Gastronomie. In den Pausen kann man sich dort die Beine vertreten. Das Foyer kann aber auch gemietet werden.
Ausserdem ist die Laeiszhalle Sitz der Hamburger Symphoniker, sowie des klingenden Museums Hamburg
[Bearbeiten] 2008: 100 Jahre Laeiszhalle - Jubiläumswochenende
Die Laeiszhalle wird hundert und Hamburgs Musikfreunde feiern. Alle drei großen Orchester - Philharmoniker Hamburg, NDR Sinfonieorchester und Hamburger Symphoniker - gratulieren mit ihren Chefdirigenten. Familien- und Wandelkonzerte sowie eine Ausstellung im Brahms-Foyer vollenden das Jubiläumswochenende.
Das "Abendjournal Spezial" des NDR bringt am 07.06.2008 um 19:05 Uhr eine Sondersendung "100 Jahre Laeiszhalle"
[Bearbeiten] Adresse
- Johannes-Brahms-Platz
- 20355 Hamburg
[Bearbeiten] siehe auch
- Laeiszhof
- Ferdinand Laeisz
- Konzerte, auch in der Laeiszhalle

