Hamburger Kunsthalle
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Die Hamburger Kunsthalle ist ein Museum am Glockengießerwall in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Aktuelles
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[Bearbeiten] Sammlungen
[Bearbeiten] Alte Meister
Ständig zu sehen sind Arbeiten von Meister Bertram, Meister Francke, Hans Holbein d. Ä., Jan Massys, dem Meister der weiblichen Halbfiguren, Niederländischen Kircheninterieurmalern wie Saenredam, Houckgeest oder de Witte, Rembrandt, Ruisdael, Rubens sowie die Werke der Hamburger Maler Georg Hinz oder Balthasar Denner. Schwerpunkte dieser Sammlung sind:
- Norddeutsche Kunst um 1400
- Holländische Malerei des 17. Jahrhunderts
- Werke der italienischen Malerei von 1350 bis1800 (Sammlung Wedell)
- französische Malerei des 16. bis 18. Jahrhunderts (nur wenige Werke)
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
Die im alten Gebäude der Kunsthalle ausgestellte Galerie des 19. Jahrhunderts setzt mit den Künstlern der Romantik ein und endet mit den Werken des deutschen Impressionismus. Die Jahre 1800 und 1914 markieren Anfang und Ende dieser Sammlung. Sie zeigt z.B. Werke von Otto Phillip Runge, Caspar David Friedrich, Joseph Anton Koch, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Adolf Hildebrand, Adolph Menzel und Wilhelm Leibl. Die französische Malerei aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildet einen Schwerpunkt der Gemäldegalerie. Hier sind Meisterwerke berühmter Maler der Zeit wie Gustave Courbet, Camille Corot, Honoré Daumier, Edgar Degas, Toulouse-Lautrec, Paul Gauguin, Auguste Renoir, Edouard Manet, Claude Monet, Alfred Sisley und Paul Cézanne zu finden.
[Bearbeiten] Klassische Moderne
Die Abteilung "Klassische Moderne" in der Hamburger Kunsthalle umfasst die Zeitspanne von 1900 bis ca. 1960. Nach den Verlusten durch die Aktion "Entartete Kunst" der Nationalsozialisten im Jahr 1937 waren alle Kunsthallendirektoren nach 1945 bestrebt, diese Sammlung wieder aufzubauen, zu erweitern und zu präsentieren. Zu sehen sind hier unter anderem Werke von Max Beckmann und Oskar Kokoschka, Willi Baumeister und Oskar Schlemer, die Werkgruppen der Künstler der "Brücke" und des "Blauen Reiter" (Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Franz Marc) sowie Gemälde von Paul Klee.
[Bearbeiten] Galerie der Gegenwart
In der "Galerie der Gegenwart" präsentiert die Kunsthalle ihre Sammlung internationaler Kunst seit 1960 – von der Pop Art bis heute. Der 1997 eröffnete Neubau von Oswald Mathias Ungers besteht aus einem vierstöckigen Kubus mit heller Kalksteinfassade, der durch das mit rotem Granit verkleidete Sockelgeschoss ergänzt wird, das den Kubus mit der alten Kunsthalle verbindet.
[Bearbeiten] Mediensammlung
Die Mediensammlung der Hamburger Kunsthalle besteht seit 1977. Video hat sich seit den späten 1960er Jahren zum avancierten künstlerischen Medium entwickelt. Aus Anlass des Festivals für Medienkunst MEDIALE, 1993 in Hamburg, übernahm Frank Barth den systematischen Aufbau einer eigenen Abteilung und der ihr zugehörigen Sammlung. In der Mediensammlung gibt es 298 Positionen für die Videokunst (Mehrkanal-Installationen, Single-Tapes, Künstlerfilme u.a.) und 340 Positionen aus dem Audiobereich (Langspielplatten, Compact Discs und Audiokassetten). (Stand Ende 2006) Im Februar 1999 wurde der VIDEO Club 99 ins Leben gerufen, um eine kontinuierliche Präsentationsplattform für den Bestand und Neuerwerbungen zu schaffen. Zwei große Ausstellungen, Schrägspur, 2002, und Sommerfrische, 2004, zeigten thematische Zusammenstellungen aus der Sammlung. 2006 wurde eine dritte umfangreiche Ausstellung unter dem Titel SNAFU. Medien, Mythen, Mind Control realisiert.
[Bearbeiten] Kupferstichkabinett
Das Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle gehört mit seinen mehr als 100.000 Blättern und wegen der hohen Qualität dieser Sammlung zu den bedeutenden in Europa. Die Spannbreite des Bestandes von Zeichnungen und Druckgraphik reicht vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Studiensaal des Kupferstichkabinetts im Altbau der Kunsthalle ist zugleich Lesesaal der Bibliothek. Schwerpunkte dieser Sammlung sind:
- alte italienische, niederländische und deutsche Schulen
- die einzige bedeutende Sammlung spanischer Zeichnungen in Europa außerhalb Spaniens
- die beste Sammlung früher italienischer Druckgraphik in Europa außerhalb Italiens
- das graphische Werk von Künstlern wie Dürer, Rembrandt, Piranesi, Goya
- Friedrich, Runge und die deutsche Romantik
- französische Graphik des 19. Jahrhunderts, vor allem Toulouse-Lautrec
- Munch, Barlach, Kollwitz sowie die deutschen Expressionisten
- Horst Janssen (Leihgabe Schack, Nachlaß Frielinghaus)
- Spezialsammlungen: Mappenwerke und graphische Zyklen, Photographie von zeitgenössischen bildenden Künstlern
[Bearbeiten] Adresse
Hamburger Kunsthalle
Stiftung öffentlichen Rechts
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg
Telefon: ++49 (0) 40 428 131 200
Telefax: ++49 (0) 40 428 54 34 09
E-Mail: presse@hamburger-kunsthalle.de
[Bearbeiten] Anfahrt
direkt am U/S-Hauptbahnhof
[Bearbeiten] Öffnungszeiten
Di. - So. 10:00 - 18:00 Uhr Do. 10:00 - 21:00 Uhr

