Fleetviertel
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Nach einem Vorschlag der Handelskammer Hamburg vom Januar 2006 soll das Gebiet in der Altstadt südlich der Steinstraße zwischen der Innenstadt, der City, und der neuen HafenCity künftig Fleetviertel heißen. Zu diesem Areal gehört auch das Kontorhausviertel. Das Quartier ist Standort für insgesamt 3.800 Hamburger Unternehmen – unter anderem für den Bauer-Verlag, den SPIEGEL-Verlag, die Hamburg-Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG oder die Allianz AG.
Das Problem in diesem Viertel ist, dass dort nur noch ca. 1.600 Menschen wohnen (Stand 2006). Das bedeutet, das es außer Büros kaum eine Infrastruktur mit Einzelhandelsgeschäften etc. gibt. Es besteht vor allem die Gefahr, dass aus der alten City rund um das Rathaus und der neuen HafenCity an der Elbe als Satellit zwei konkurrierende Innenstädte werden und das dazwischen liegende Fleetviertel dabei untergeht. Unter dem Motto "Ein Quartier wird zum Scharnier" widmet sich die Handelskammer Hamburg deshalb verstärkt diesem Problem. Sie fordert zum Beispiel den Bau einer Tiefgarage am Burchardplatz, verbunden mit der Einrichtung eines überdachten Mode- und Antiquitätenmarktes auf diesem Platz, Änderung des Baurechts für die Aufstockung der Bürohäuser mit Penthousewohnungen und Neubau von Wohnungen für 5.000 Menschen, attraktivere Verbindungswege zwischen Einkaufscity und HafenCity - für die zentrale Straßenachse im Viertel von der Bergstraße über den Domplatz und die Brandstwiete zur Speicherstadt durch den Bau einer überdachten "Überseemeile" - und niedrigere Geschäftsmieten für die Ansiedlung von Einzelhandel und Gastronomie sowie die Neu-Bebauung auf dem Grundstück der heutigen City-Häuser am Klosterwall, um ein städtebauliches Signal für den Aufbruch des Quartiers zu setzen.

