Chilehaus
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Das Chilehaus ist das bekannteste Gebäude im Hamburger Kontorhausviertel, es gilt als architektonisches Kunstwerk. Die Ostspitze des dunkel geklinkerten Bürohauses ähnelt einem steil aufragenden Schiffsbug.
Erbaut noch während der Weltwirtschaftskrise, war es Zeichen des Aufschwungs und wurde neben dem Michel zum markanten Wahrzeichen der Hansestadt.
Das Chilehaus wurde 1922 bis 1924 von Fritz Höger im Auftrag des Kaufmannes Henry B. Sloman, der mit Chile Salpeterhandel betrieb, gebaut. Der Hamburger Architekt war aus dem zuvor von Sloman ausgeschriebenen Architektenwettbewerb als Sieger hervorgegangen. Es war sein Ehrgeiz, dieses Gebäude so spitz zulaufen zu lassen, dass man von einem bestimmten Standpunkt aus die Fenster in den Seitenflügeln des Komplexes nicht mehr erkennen kann. Diesen Standpunkt mit dieser Sicht kann man einnehmen, wenn man unter dem Straßenschild genau gegenüber der Spitze des Gebäudes zwischen Burchardstraße und Pumpen steht.
Nach Plänen des Hamburger Oberbaudirektors Fritz Schumacher erfolgte 1926 bis 1935 der Ausbau des Kontorhausviertels in norddeutscher Klinkerbauweise.
Das Chilehaus ist auch bei Fotografen sehr beliebt, insbesondere abends zur so genannten 'blauen Stunde', wenn der Himmel eine dunkelblaue Färbung angenommen hat.
Auch in der Seitenansicht und am Tage bietet das Gebäude einen durchaus sehenswerten Anblick.



