Alsterdorf

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Der Hamburger Stadtteil Alsterdorf gehört zum Bezirk Hamburg-Nord.

Postleitzahlen: 22297 und 22337

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemeines

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[Bearbeiten] Geschichte

Alsterdorf wurde 1219 erstmals urkundlich erwähnt - als Stapelplatz für geflößtes Holz.


Es gehört später zum landesherrlichen holsteinischen Amt Trittau. 1803 tauscht das Damenstift St. Johannis seine Besitzungen im Dorf Bilsen bei Quickborn gegen Alsterdorf ein. Da bei diesem Handel auch die Herrschaftsrechte getauscht werden, wird Alsterdorf hamburgisch.


1860 kauft Heinrich Matthias Sengelmann, welcher als Pastor an der St. Michaelis Kirche tätig ist, einen Alten Brauhof in Alsterdorf (bewusst weit vor den Toren der Stadt Hamburg) und verlegt das St.Nikolai-Stift dorthin. Nach Aufbau einer Gartenbauschule gründet er die Alsterdorfer Anstalten. Nach einem erfolgreichen Spendenaufruf kauft er mit dem erlösten Geld weiteres Gelände in Alsterdorf und baut ein kleines Fachwerkhaus, in das am 19. Oktober 1863 vier geistig behinderte Jungen, um die Sengelmann sich kümmert, und ein Hausvater einziehen. Die Behindertenbetreuung wird bald Schwerpunkt der Alsterdorfer Arbeit. Heute machen die Alsterdorfer Anstalten den größten Teil des östlichen Stadtteilgebiets aus. Die Alsterdorfer Anstalten spielen eine prägende Rolle für Alsterdorf.


Einen Hauch von Hollywood versprühte Alsterdorf von 1919 bis 1930. An der Alsterkrugchaussee hatten die Vera-Filmwerke ihren Sitz. Insgesamt 152 Stummfilme wurden hier produziert, auch mit großen Ufa-Stars wie Emil Jannings.


[Bearbeiten] Namensgebung

Als an der Alster gelegenes Dorf

[Bearbeiten] Einrichtungen im Stadtteil

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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