Hafenquerspange

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Die Autobahn A252, die sogenannte "Hafenquerspange", soll südlich der Elbe die Bundesautobahnen A1 im Westen und A7 im Osten Hamburgs verbinden. Die dringend nötige südliche Autobahnverbindung soll sowohl für das Stadtgebiet (Ost-West-Straße) als auch für den wachsenden Hafenverkehr auf der Straße eine erhebliche Entlastung bringen.

Dieses etwa 8 Kilometer lange Autobahnstück schließt bei Waltershof an den Elbtunnel (A7) an, kreuzt den Köhlbrand und mündet in Höhe Ernst-August-Kanal in die Umgebung Veddel in die A1. Die Hafenquerspange wird seit nunmehr 25 Jahren diskutiert und geplant.

Für die Querspange soll eine zweite Brücke über den Köhlbrand gebaut werden; die Verbindung ist als Mautstrecke geplant. Derzeit wird mit Baukosten in Höhe von etwa 480 Mio. Euro gerechnet, die zum Teil über das "Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz" im Rahmen einer PublicPrivatePartnership (PPP) finanziert werden sollen.

Verantwortlich für das Projekt Hafenquerspange ist die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH [1].

In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder Gerüchte über einen geplanten Abriss der Köhlbrandbrücke auf, die von der Stadt bisher stets dementiert wurden.

Die Pläne zum Bau der Hafenquerspange sind offenbar einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Wie NDR 90,3 am 16. Oktober 2007 berichtete, haben Gutachter des Bundesverkehrsministeriums dem 500-Millionen-Euro-Projekt in einem ersten Bericht die wirtschaftliche Machbarkeit bescheinigt. Die Voraussetzung für das Gelingen: Der Bund trägt 20 Prozent der Kosten als Anschubfinanzierung, private Investoren übernehmen den Hauptteil der Kosten und erhalten dafür 30 Jahre lang die Mauteinnahmen. Das könnte funktionieren, wenn es bei der alten Trassenführung bleibt, die den Bau einer zweiten Brücke über den Köhlbrand vorsah. Doch die Stadt schlägt inzwischen weitere Varianten vor, etwa den Abriss der alten und den Bau einer völlig neuen, höheren und breiteren Brücke. Dazu werden zurzeit noch Gutachten erstellt. Auch der Erhalt der alten Brücke für nur noch eine Fahrtrichtung wird angedacht. Im Bereich Wilhelmsburg könnte statt einer umstrittenen Brücke über den Spreehafen ein Tunnel den Anschluss zur A 1 herstellen. Die Entscheidung über die endgültige Trasse soll in den kommenden Monaten fallen [2].

siehe auch

Weblinks